Am 10.06.2026 gab es ein Novum für das Pestalozzi-Gymnasium: Wir traten zum Stadtfinale im Beachvolleyball an! Die Wettkampfbedingungen hätte man sich nicht besser wünschen können – knapp 20 °C, bewölkt, aber trocken, windstill und die hervorragende Sandqualität der DSSV-Anlage. Insgesamt gingen sechs Schulen an den Start, welche für die Gruppenphase in zwei Dreierstaffeln geteilt wurden. Jede Schulbegegnung bestand dabei aus dem Aufeinandertreffen der jeweiligen Mädchen-, Jungen- und Mixed-Teams. Gespielt wurden je zwei Sätze bis 21 Punkte. Die Teampaarungen für das Pesta waren Finja und Natalie sowie Kalle und Lenny (alle 10/1); als Mixed-Team wechselten sich Thea (9/1) und Karl sowie Lilo und Anton (alle 10/2) ab.
Wir hatten sogleich das erste Spiel des Wettkampfes und mussten uns gegen das Marie-Curie-Gymnasium erwehren. Dies gelang uns … nicht. Durch einen sehr starken Auftritt des Kontra-henten gerieten wir nach anfänglicher Gegenwehr ins Straucheln und erholten uns über die gesamte Begegnung nicht. Ein nächstes Kräftemessen gab es gegen das Gymnasium Dresden-Plauen. Hier fanden wir langsam zurück in unser Spiel und konnten mit einem Satzgleichstand ein Unentschieden erzielen. Folglich belegten wir in unserer Staffel den dritten Platz.
Die zweite Hälfte des Wettkampfes erfolgte im Single-out-Modus: Man rückt so lange der Qualifikation für das Regionalfinale entgegen, bis man einmal verliert – dann scheidet man aus. Es galt also, das nächste Spiel gegen den Zweitplatzierten der anderen Gruppe, das Tschirnhaus-Gymnasium, zu gewinnen. Kalle und Lenny, welche bereits in der vorherigen Begegnung in ihr A-Game fanden, konnten daran anknüpfen und das gegnerische Jungen-Team in beiden Sätzen einstellig schlagen. Finja und Natalie hatten das schwere Los, gegen zwei Vereinsspielerinnen, die regelmäßig auf dieser Anlage trainieren, antreten zu müssen. Nach einer deutlichen Niederlage im ersten Satz, erreichten sie im zweiten ihre Peak Performance und waren dem gegnerischen Team in der Frühphase des zweiten Satzes stets ein bis zwei Breaks voraus. Ein 13:10 schon fast auf dem Score-Board und damit das Absetzen in der Satzmitte in Aussicht, kam es nach einer von mehreren zweifelhaften Entscheidungen des Schiedsgerichtes jedoch zu einem 12:11. Von da an nutzte das gegnerische Team seine Erfahrung sowie Chancen und konnte in der zweiten Satzhälfte die Führung und letztlich auch den Sieg (zurück-)gewinnen. Anton und Lilo spielten als ersten Mixed-Team und unterlagen trotz sehr starker Leistungen und wahrscheinlich der größten Steigerung über das Turnier hinweg denkbar knapp mit 19:21. Folglich hieß es im zweiten Satz do or die. Ein Sieg – egal mit welcher Punktzahl – würde den Einzug ins Halbfinale bedeuten, eine Niederlage das Turnieraus. So schlugen sich Thea und Karl im zweiten Satz wacker und zeigten unter lauten Anfeuerungen mit starken Aufschlägen und platzierten Angriffslösungen ein hohes Maß an Ballgefühl und Spielverständnis, konnten aber das Ergebnis des ersten Satzes nur noch einmal bestätigen.
Ein großes Lob geht an alle Spielerinnen und Spieler, die nach einer gerade einmal gut vierwöchigen Vorbereitungszeit und kaum Vorerfahrungen im Sand eine richtig starke Entwicklung gemacht haben und sehr stolz auf ihre Wettkampfleistung sein können!
Dankeschön an dieser Stelle auch noch einmal an das Citybeach, welches uns in unserer Turniervorbereitung sehr unterstützte!
Dario Hille
